{"id":4917,"date":"2021-10-14T15:38:55","date_gmt":"2021-10-14T13:38:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/?p=4917"},"modified":"2022-03-22T10:06:45","modified_gmt":"2022-03-22T09:06:45","slug":"spontaneitaet-persoenlichkeit-feldenkrais","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/spontaneitaet-persoenlichkeit-feldenkrais\/","title":{"rendered":"Spontaneit\u00e4t und starke Pers\u00f6nlichkeit bei Feldenkrais"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h1><strong><img class=\"size-full wp-image-4921 alignleft\" src=\"https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Absichtslos-zielen.png\" alt=\"Wie Feldenkrais die Pers\u00f6nlichkeit ver\u00e4ndert\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Absichtslos-zielen.png 200w, https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Absichtslos-zielen-150x150.png 150w, https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Absichtslos-zielen-160x160.png 160w, https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Absichtslos-zielen-100x100.png 100w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Spontaneit\u00e4t und starke Pers\u00f6nlichkeit bei Feldenkrais <\/strong><\/h1>\n<p>Feldenkrais verspricht uns, neben einem schmerzfreien R\u00fccken, mehr Spontaneit\u00e4t und eine reife oder starke Pers\u00f6nlichkeit. Klingt verlockend. Also soll ich einfach mal den Kopf etwas hin und her rollen und dann, wenn mir danach ist, vielleicht mit den Zehen wackeln?<!--more--> Dass das noch keine Spontaneit\u00e4t f\u00f6rdert, und es mit der Pers\u00f6nlichkeit auch nicht ganz so einfach ist, d\u00fcrfte den meisten klar sein. Aber muss man daf\u00fcr verstehen, was monomotiviertes Handeln ist? Ja, sollte man.<\/p>\n<p>In der Tat, Feldenkrais kann zur Entwicklung der eigenen Pers\u00f6nlichkeit beitragen. Davon bin ich \u00fcberzeugt. Aber ein solches Anliegen ist nicht ganz so einfach, denn es verlangt ein monomotiviertes Handeln, frei von Motivationen \u00fcber Kreuz. Also sollten wir erst einmal verstehen, wie man monomotiviert mit den Zehen wackelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Bewegung f\u00fcr eine starke Pers\u00f6nlichkeit<\/h2>\n<p>Wir finden in der Feldenkrais-Methode nicht nur eine feinsinnige und ausgekl\u00fcgelte Bewegungsarbeit, sondern auch den Anspruch, das Wachstum der Pers\u00f6nlichkeit zu f\u00f6rdern. Mosh\u00e9 Feldenkrais spricht in seinen B\u00fcchern von einem reifen oder starken Selbst. Ein solches zeichnet sich durch vollkommene Spontaneit\u00e4t und Bewegungsfreiheit aus, sowohl im k\u00f6rperlichen als auch in geistigen Sinn. Dem gegen\u00fcber ist der durchschnittliche Mensch, in den Augen von Mosh\u00e9 Feldenkrais, in seiner k\u00f6rperlichen und geistigen Beweglichkeit eingeschr\u00e4nkt! Den Grund sieht er in \u201eparasit\u00e4ren\u201c Anspannungen und \u201ewiderspr\u00fcchlichen Motivationen\u201c, die hier am Werk sind. Aber was soll man sich darunter vorstellen? \u00a0<\/p>\n<h3>Wenn Motivationen \u00fcber Kreuz liegen<\/h3>\n<p>Erstrebenswert ist in den Augen von Feldenkrais eine Bewegung und letztlich ebenso eine Handlung, die \u201emonomotiviert\u201c und damit frei von widerspr\u00fcchlichen Motivationen ist:<\/p>\n<p><em>\u201e\u2026 alle Handlungen, die wir gut und m\u00fchelos ausf\u00fchren, sind monomotiviert. Solche, die wir mit erheblicher Anstrengung ausf\u00fchren, sind mehr oder weniger dominant motiviert. Diejenigen, die uns misslingen oder die wir nicht zustande bringen, haben widerspr\u00fcchliche Motivationen gleicher St\u00e4rke oder sind solche, in denen hemmende Motivation \u00fcberwiegt\u201c <\/em>(Feldenkrais, 1992, S. 53).<\/p>\n<p>Etwas vereinfacht gesagt, f\u00fchren wir eine Sache aus, denken oder wollen aber gleichzeitig noch etwas Anderes. Diese \u201ewiderspr\u00fcchlichen Motivationen\u201c (manchmal spricht Feldenkrais auch von \u201eMotive \u00fcberkreuz\u201c) k\u00f6nnen unbewusst sein, aus der Erziehung oder fr\u00fcheren Erfahrungen stammen. Dennoch beeinflussen sie mitunter unsere Art zu gehen, zu stehen oder zu handeln.<\/p>\n<p>Das f\u00e4llt uns meist gar nicht auf, schlie\u00dflich ist es uns zur Gewohnheit geworden. Erst wenn wir in der Feldenkrais-Stunde aufmerksam den Details unserer eigenen Bewegungen nachsp\u00fcren, merken wir, wie an der einen oder anderen Stelle etwas klemmt. Gehen wir einen Schritt weiter und suchen, immer noch nach Feldenkrais Art, f\u00fcr uns angemessene Bewegungen, werden fr\u00fcher oder sp\u00e4ter jene (zus\u00e4tzlichen) Motivationen deutlich, die die gegenw\u00e4rtige Absicht behindern. Kurz, Motivationen \u00fcber Kreuz werden sichtbar.<\/p>\n<h3>Monomotiviert<\/h3>\n<p>Hat man bei sich selbst Motivationen \u00fcber Kreuz entdeckt, hei\u00dft das noch lange nicht, dass damit das Ziel erreicht w\u00e4re. Nun beginnt die m\u00fchsame, oft langwierige Suche nach einer \u201emonomotivierten\u201c Bewegung. Will man beispielsweise monomotiviert vom Boden erheben, dann gibt es nur noch diese eine Absicht bzw. dieses Motiv. Jedes Streben danach, wie die Bewegung irgendwelchen Idealvorstellungen zufolge aussehen sollte oder was nach Ansicht anderen Menschen ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcsse, all diese zus\u00e4tzlichen Motive stellen Zw\u00e4nge dar, die man lernen muss, beiseite zu legen. Oder mit den Worten von Feldenkrais:<\/p>\n<p><em>\u201e\u2026 der reife Erwachsene [hat] gelernt &#8230;, Gef\u00fchle von k\u00f6rperlichen Mustern zu trennen, Zwanghaftigkeit von seinem Verhalten abzutun und seine Gewohnheiten dem gem\u00e4\u00df zu bilden, was er f\u00fcr n\u00f6tig und w\u00fcnschenswert h\u00e4lt\u201c<\/em> (Feldenkrais, 1992, S. 53).<\/p>\n<p>Das nennt Feldenkrais spontanes und \u201epotentes\u201c Handeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Wie bei Feldenkrais eine Pers\u00f6nlichkeit reift<\/h2>\n<p>Die Feldenkrais-Methode beginnt also ganz unspektakul\u00e4r bei scheinbar simplen K\u00f6rperbewegungen. Doch die dabei fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zutage tretenden, eigenen Einschr\u00e4nkungen zwingen den ernsthaft Interessierten dazu, jene Konzepte zu ber\u00fccksichtigen, die seine ganze Person umfassen. Wo das gelingt, f\u00fchrt die Entwicklung, zu einem im feldenkraisschen Sinn reifen, handlungsf\u00e4higeren oder eben \u201epotenteren\u201c Menschen. Als solcher verf\u00fcgt er nicht nur \u00fcber einen beweglichen Nacken oder schmerzfreien R\u00fccken, sondern auch \u00fcber ein Leben, das bestimmt ist von monomotiviertem Handeln. So jedenfalls das \u00fcber allem kreisende, ultimative Versprechen<\/p>\n<h3>Embodiment \u2013 Bewegung, die das Denken beeinflusst<\/h3>\n<p>Vor diesem Hintergrund \u00fcberrascht es nicht, dass Feldenkrais in seinem Buch <em>Bewusstheit durch Bewegung<\/em> den Anspruch erhebt, auch das Denken zu schulen. Dass ein solcher Anspruch durchaus Berechtigung besitzt, daf\u00fcr sprechen indirekt eine Reihe von Befunden, die in den letzten Jahren vermehrt unter den Begriff <em>Embodiment<\/em> zusammengefasst werden. Vertreter dieses Embodiment-Paradigmas betrachten das Gehirn nicht mehr als eine vom K\u00f6rper unabh\u00e4ngige Instanz. Dem gegen\u00fcber waren fr\u00fchere Kognitionsforscher der Ansicht, dass \u201edas Denken dem K\u00f6rper sagt, was er tun soll\u201c. Die Arme und Beine h\u00e4tten demnach buchst\u00e4blich \u201enichts zu sagen \u201c bzw. befolgen lediglich Befehle des Kopfes.<\/p>\n<p>Diesem streng kopflastigen Bild widerspricht die Idee des Embodiment. Stattdessen sieht sie die mentalen Prozesse als etwas, das ganz wesentlich an einen K\u00f6rper gebunden ist, welcher sich durch eine bestimmte Umgebung bewegt und dabei mit dieser interagiert. Der K\u00f6rper tr\u00e4gt also seinen eigenen Teil zum Denken bei. Immer wieder ist deswegen auch die Rede vom \u201everk\u00f6rperten Denken\u201c <em>(embodied cognition<\/em>).<\/p>\n<p>Nicht nur motorische, sondern auch verschiedene andere k\u00f6rperliche Informationen beeinflussen unser Denken, aber nicht in der Art, dass da ein souver\u00e4ner Geist \u00fcber das Bein oder den Arm \u201enachdenkt\u201c, ihm bei Bedarf einen \u201eBefehl\u201c erteilt, oder g\u00f6nnerisch mal \u201ezuh\u00f6rt\u201c. Vielmehr sieht es so aus, dass wenn das Bein aktiv wird, der Geist diese Aktivit\u00e4ten unmittelbar als eine Teilinformation in seinem Denkprozess mitber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<h3>Embodiment und geistige Beweglichkeit<\/h3>\n<p>Bereits lange vor dem Auftreten des Embodiment-Gedankens vertrat Mosh\u00e9 Feldenkrais die Ansicht, dass Denken, Wahrnehmen, F\u00fchlen und Bewegen untrennbar miteinander verbunden sind. Eine Ver\u00e4nderung des einen Bereichs sollte seiner Einsch\u00e4tzung nach immer auch eine Ver\u00e4nderung der anderen Bereiche nach sich ziehen oder zumindest m\u00f6glich machen. Dabei fokussiert Feldenkrais auf die Bewegungsebene, denn seiner Ansicht nach h\u00e4ngt \u201ealles Mentale [..] beim Menschen viel mehr vom K\u00f6rper ab, als dies bei anderen Lebewesen der Fall ist\u201c (Feldenkrais, 1992, S. 107-108). Und weiter: \u201eDer Mensch lernt \u00fcber viele Jahre seinen K\u00f6rper willk\u00fcrlich zu gebrauchen. Dabei entstehen ganz grunds\u00e4tzlich die h\u00f6heren Nervenverbindungen. Darum ist die K\u00f6rpererfahrung von so gro\u00dfer Bedeutung\u201c (Feldenkrais, 1992, S. 113).<\/p>\n<p>Zweifellos, Denken und Bewegen geh\u00f6ren auf eine gewisse Art immer zusammen. Das sehen heute auch viele Forscher so, nicht nur aus der Embodiment-Ecke. Eine Reihe von Studien zeigen den Einfluss bestimmter Bewegungen oder K\u00f6rperhaltungen auf das Denken. So ver\u00e4ndert H\u00e4ndewaschen unter gewissen Bedingungen das moralische Urteil, w\u00e4hrend bestimmte K\u00f6rperhaltungen ein kreativeres Verhalten nach sich ziehen. Aber wie das im Einzelnen funktioniert und vor allem, wie es genutzt werden kann, ist noch ziemlich unklar.<\/p>\n<h3>Feldenkrais, Embodiment und Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung<\/h3>\n<p>Was bedeuten solche Studienergebnisse f\u00fcr unsere Feldenkrais-Arbeit? Dieser Frage ging ich einer eignen Untersuchung nach. Meine Teilnehmer\/innen besuchten acht, von mir angeleitete, typische Feldenkrais-Lektionen. Erwartete Ver\u00e4nderungen blieben jedoch aus! Verschiedene Tests vor und nach den acht Sitzungen zeigten keinerlei Einfluss auf die Pers\u00f6nlichkeit oder die Kreativit\u00e4t. Das war auch bei jener Untergruppe der Fall, die w\u00e4hrend der Bewegungsstunden begleitende Kommentare zu Kreativit\u00e4t h\u00f6rten. Bei diesen Begleitinformationen handelte es sich nicht um irgendwelche Ideen zur Kreativit\u00e4t, sondern Ideen aus wissenschaftlichen Studien, die einen durch bestimmte Bewegungen ausgel\u00f6sten Effekt auf die Kreativit\u00e4t beschrieben. Obendrein hatte ich die Feldenkrais Lektionen so gestalten, dass die Teilnehmer\/innen gerade ganz \u00e4hnliche Bewegungen ausf\u00fchrten, w\u00e4hrend sie die Hintergrundinformationen h\u00f6rten.\u00a0<\/p>\n<p>Dass sich die Pers\u00f6nlichkeit allein durch Feldenkrais Bewegungsstunden quasi automatisch oder ganz nebenbei ver\u00e4ndert, erscheint mir nach meiner eigenen Untersuchung fraglich. Nicht, dass ich diesen Aspekt kategorisch ausschlie\u00dfe \u2013 ganz im Gegenteil. Aber m\u00f6glicherweise muss man daf\u00fcr l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume ansetzen und noch einige Dinge zus\u00e4tzlich ber\u00fccksichtigen oder Schwerpunkte des Unterrichts verschieben. Eine ganz \u00e4hnliche Herausforderung stellt sich meiner Ansicht nach beim Yogaunterricht, sofern er den Anspruch erhebt, auch etwas im Denken und der Pers\u00f6nlichkeit zu ver\u00e4ndern. Vorschl\u00e4ge dazu machen ich zusammen mit Frank Schmidt in unserem Buch <a href=\"https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/cds-buecher\/buch-meditationyoga-playbook\/\"><em>meditationyoga<\/em> <\/a>.\u00a0<\/p>\n<h3>Wie formbar ist unsere Pers\u00f6nlichkeit?<\/h3>\n<p>In jahrzehntelangen Forschungsbem\u00fchungen haben sich f\u00fcnf Eigenschaften (die sogenannten <em>Big Five<\/em>) herauskristallisiert, die, in individueller Auspr\u00e4gung, das Profil einer Person charakterisieren. Noch erstaunlicher ist, dass so ein individuelles Pers\u00f6nlichkeitsprofil ein Leben lang konstant zu bleiben scheint. Das l\u00e4sst kaum Raum f\u00fcr Ver\u00e4nderung. Aber es gibt inzwischen auch Hinweise, dass nicht alles in Stein gemei\u00dfelt ist. Unter bestimmten Voraussetzungen scheint sich das Profil der <em>Big Five<\/em> in begrenztem Ausma\u00df zu ver\u00e4ndern. So etwas findet vor allem dann statt, wenn sich die eigenen Lebensumst\u00e4nde einschneidend wandeln, z.B. durch eine neue Beziehung, die Geburt eines eigenen Kindes oder das Ende des Berufslebens.<\/p>\n<p>Die <em>Big Five<\/em> charakterisieren wesentliche Z\u00fcge unserer Art zu Denken und Handeln aus. Doch auch wenn dieser grunds\u00e4tzliche Fingerabdruck unserer Pers\u00f6nlichkeit ein Leben lang gleichbleibt, sollte sich das Repertoire unserer Handlungsmustern durchaus erweitern lassen. Denn sowohl Gewohnheiten als auch Werte sind formbar. Wenn man so will, kennzeichnen diese Eigenschaften unsere Pers\u00f6nlichkeit in einem erweiterten Sinn. An ihnen l\u00e4sst sich wahrscheinlich eher und deutlicher etwas \u00e4ndern als an den <em>Big Five<\/em>.<\/p>\n<h3>Wir k\u00f6nnen uns \u00e4ndern<\/h3>\n<p>Aber von heute auf morgen, mal so im Vorbeigehen, d\u00fcrfte das nicht passieren. Wenn jemand meint, die Beweglichkeit des Denkens allein dadurch zu verbessern, dass er f\u00fcr einen beweglicheren Nacken sorgt, dann halte ich das f\u00fcr eine viel zu starke Vereinfachung. Zwar kann das Versteifen des Nackens durchaus als ein \u201eVersteifen des Denkens\u201c gewertet werden, aber eher nur als ein Indikator. Als solcher kann er helfen rechtzeitiger aufzusp\u00fcren, in welchen Situationen, bei welchen konkreten Denkprozessen die Flexibilit\u00e4t nachl\u00e4sst. Wenn einem das bewusst wird, er\u00f6ffnen sich Ideen und Anregungen, um alternative, flexiblere Denkprozesse zu entwickeln. Diese konkreten Denk- und Handlungsalternativen sind unbedingt notwendig, ansonsten wird sich auch der Nacken immer wieder versteifen.<\/p>\n<p>Trotzdem gilt: K\u00f6rpererfahrung kann der Schl\u00fcssel zur Entwicklung der gesamten Pers\u00f6nlichkeit sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Tun was man will<\/h2>\n<p>Wie Feldenkrais funktioniert, oder genauer wie die Entwicklung von Bewegungskompetenz abl\u00e4uft, dazu besitzt die Methode klare Vorstellungen. Vereinfacht gesagt besteht die Strategie darin: (a) genau hinschauen und eingrenzen (sp\u00fcren mit kleinen, lokal begrenzten Bewegungen), (b) Alternativen ausprobieren und (c) wiederum genau hinschauen bzw. \u00fcberpr\u00fcfen (sp\u00fcren, ob es schwerer oder leichter wird). Das f\u00fchrt irgendwann zu Bewegungen, die spontan gelingen. Ohne lange nachzudenken, sind sie der jeweiligen Situation angemessen. L\u00e4sst sich daraus eine, parallel entstandene spontane Handlungskompetenz ableiten? Also eine Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung quasi als Nebeneffekt.<\/p>\n<h3>Spontaneit\u00e4t ist keine Beliebigkeit<\/h3>\n<p>Zumindest zum Profil einer in seinen Augen entwickelten Pers\u00f6nlichkeit macht Feldenkrais klare Angaben. Eine, seinen Worten nach, starke und reife Pers\u00f6nlichkeit zeichnet sich durch situationsbezogenes, flexibles und spontanes Handeln aus. Konsequenterweise lautet der Untertitel seines Buchs <em>Das Starke Selbst<\/em>: Anleitung zur Spontaneit\u00e4t.<\/p>\n<p>Hei\u00dft das jetzt: nur das tun, was man Bock hat? Vielleicht gelegentlich. Aber bei weitem nicht nur! Spontaneit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t sind f\u00fcr Feldenkrais kein Selbstzweck. Vielmehr sollen sie es der betreffenden Person erm\u00f6glichen, den eigenen W\u00fcnschen und Ideen Ausdruck zu verleihen. Das versteht Feldenkrais unter \u201ePotenz\u201c, also weit mehr als das F\u00e4hig-Sein im Bett.<\/p>\n<p>\u201eF\u00e4hig\u201c seinen W\u00fcnschen und Ideen Ausdruck zu verleihen \u2013 daf\u00fcr muss man seine W\u00fcnsche, oder sagen wir besser seine Ziele erst einmal kennen. Allein das ist keine Selbstverst\u00e4ndlichkeiten. Aber ein Ziel ist wichtig, gerade auch f\u00fcr Feldenkrais. Denn nur \u201ewenn man das Ziel klar vor sich sieht, dann kann man zielen lernen \u2013 und merken, wenn man danebenzielt\u201c (Das Starke Selbst, S. 146).<\/p>\n<p>Doch nun kommt die wirkliche Herausforderung: es darf nur <strong><em>ein<\/em><\/strong> Ziel geben! So jedenfalls will es das Konzept des monomotivierten Handelns. Das hei\u00dft, wenn es nur ein Ziel gibt, ist da kein Platz f\u00fcr ein zweites. Ein solches zweites Ziel kann auch einfach eine bestimmte Erfolgserwartung sein.\u00a0 Anders gesagt, monomotiviert ein Ziel zu verfolgen, ist ein absichtsloses Zielen. Ganz so, wie es in der zen-buddhistischen Kunst des Bogenschie\u00dfens praktiziert wird. Eugen Herrigel hat ein wunderbares Buch dar\u00fcber verfasst.\u00a0<\/p>\n<h3>Wann auf Spontaneit\u00e4t Verlass ist<\/h3>\n<p>Mit der Idee der Spontaneit\u00e4t kommt schnell auch das Gef\u00fchl ins Spiel. Wer spontan handelt, beruft sich gern auf sein Gef\u00fchl. Es dient dann als Garant, intuitiv das Richtige zu tun. Nun ist Intuition tats\u00e4chlich ein Wissen, das pl\u00f6tzlich, also spontan auftritt. Dar\u00fcber ist sich die Forschung einig. Jedoch ist man sich in Fachkreisen ebenso einig, dass das intuitive Wissen einer Chirurgin oder eines B\u00f6rsenh\u00e4ndlers reichlich Erfahrung bedarf, und dass es sich nur auf einen ganz bestimmten Bereich bezieht, z.B. den OP oder den B\u00f6rsensaal. Erst nach jahre- oder gar jahrzehntelanger Besch\u00e4ftigung, und reichlich Misserfolgen, bildet sich ein verl\u00e4ssliches Gef\u00fchl heraus. Und das auch nur f\u00fcr jenen Erfahrungsbereich.<\/p>\n<p>Eigentlich ist das bei unsere K\u00f6rperarbeit nicht anders. Indem wir ganz bestimmte Bewegungen h\u00e4ufig wiederholen, Alternativen probieren und deren Auswirkungen sehr genau \u00fcberpr\u00fcfen (sp\u00fcren), erw\u00e4chst allm\u00e4hlich eine intuitive Bewegungskompetenz. Irgendwann gelingt die der jeweiligen Situation angemessene Bewegung ohne nachzudenken, ganz spontan. Aber davor liegt sehr viel Sammeln von Erfahrung!<\/p>\n<p>Zugegeben, es ist verlockend, aus einer durch Feldenkrais gewachsenen Bewegungskompetenz eine analoge Handlungskompetenz abzuleiten, quasi nebenbei. Doch ganz so einfach ist das nicht. Denn die Feldenkrais-Strategie lehrt uns auch die Bedeutung des Sammelns von sehr spezifischen Erfahrungen, verbunden mit st\u00e4ndigem \u00fcberpr\u00fcfen. Daran sollten wir uns erinnern, bevor wir buchst\u00e4blich in jeder Lebenslage, spontan entscheiden, nur unserem Gef\u00fchl folgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wer tiefer eintauchen m\u00f6chte:<\/strong><\/p>\n<p><strong>B\u00fccher von Mosh\u00e9 Feldenkrais<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>Feldenkrais, M. (1992). Das starke Selbst. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.<\/li>\n<li>Feldenkrais, M. (1994). Der Weg zum reifen Selbst. Ph\u00e4nomene menschlichen Verhaltens. Paderborn: Junfermann.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Embodiment <\/strong>\u2013 f\u00fcr mich geh\u00f6rt die Forschung von Friedemann Pulverm\u00fcller zu den st\u00e4rksten Beispielen f\u00fcr das Embodiment Paradigma:<\/p>\n<ul>\n<li>Hauk, O. Johnsrude, I., &amp; Pulverm\u00fcller, F. (2004). Somatotopic representation of action words in human motor &amp; premotor cortex. Neuron, 41(2), 301-307.<\/li>\n<li>Hauk, O., &amp; Pulverm\u00fcller, F. (2004). Neurophysiological distinction of action words in the fronto-central cortex. Human Brain Mapping, 21(3), 191-201.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8230; f\u00fcr Feldenkraiser besonders interessant:<\/p>\n<ul>\n<li>Iverson, J. M., &amp; Thelen, E. (1999). Hand, mouth, &amp; brain: The dynamic emergence of speech &amp; gesture. Journal of Consciousness Studies, 6, 19-40.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Embodiment <\/strong>\u2013 Beispiele f\u00fcr den Einfluss moralischer Urteile und Kreativit\u00e4t:<\/p>\n<ul>\n<li>Lee, S. W. S., &amp; Schwarz, N. (2010). Dirty Hands and Dirty Mouths: Embodiment of the Moral-Purity Metaphor Is Specific to the Motor Modality Involved in Moral Transgression. Psychological Science, 21(10), 1423\u20131425.<\/li>\n<li>F\u00f6rster, J., &amp; Denzler, M. (2012). Sense Creative! The Impact of Global &amp; Local Vision, Hearing, Touching, Tasting &amp; Smelling on Creative &amp; Analytic Thought. Social Psychological &amp; Personality Science, 3 (1), 108-117.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Meine Masterarbeit<\/strong> (Feldenkrais Studie):<\/p>\n<ul>\n<li>Woznica, M. (2015). Flexiblere Bewegungen \u2013 flexibleres Denken? Die Auswirkung einer Feldenkrais-Intervention auf kognitive Funktionen, Emotionswahrnehmung und Selbstbild. Unver\u00f6ffentlichte Masterarbeit, Leopold-Franzens-Universit\u00e4t Innsbruck.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Absichtsloses Zielen<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>Herrigel, E. (2010). Zen in der Kunst des Bogenschie\u00dfens. M\u00fcnchen: O.W. Barth.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Feldenkrais verspricht uns, neben einem schmerzfreien R\u00fccken, mehr Spontaneit\u00e4t und eine reife oder starke Pers\u00f6nlichkeit. Klingt verlockend. 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