{"id":21218,"date":"2023-05-09T12:38:23","date_gmt":"2023-05-09T10:38:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/?p=21218"},"modified":"2023-05-09T12:38:23","modified_gmt":"2023-05-09T10:38:23","slug":"yoga-arbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/yoga-arbeit\/","title":{"rendered":"Yoga ist Arbeit"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h1><img class=\"size-full wp-image-21217 alignleft\" src=\"https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Geistige-Kontrolle.png\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Geistige-Kontrolle.png 200w, https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Geistige-Kontrolle-150x150.png 150w, https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Geistige-Kontrolle-160x160.png 160w, https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Geistige-Kontrolle-100x100.png 100w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Yoga ist Arbeit<\/h1>\n<p>Dass Yoga Arbeit erfordert oder gar eine Art Arbeit darstellt, klingt erst einmal irritierender. Denn von Arbeit ist im Yoga-Angebot der VHS ebenso wenig die Rede, wie bei der Anleitung zum \u201eHund\u201c auf YouTube. Woran liegt das?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Dass Yoga Arbeit erfordert, oder auf eine gewisse Art sogar gleichbedeutend mit Arbeit sei, klingt erst einmal irritierend. Denn von Arbeit ist im Yoga-Angebot der VHS ebenso wenig die Rede, wie bei der Anleitung zum \u201eHund\u201c auf YouTube. Woran liegt das?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Last der Arbeit<\/h3>\n<p>Arbeit \u2013 das riecht nicht nur nach Schwei\u00df und Anstrengung, sondern auch nach Akkord, Einschr\u00e4nkung und Bevormundung. Kurzum, das Wort steht f\u00fcr alles, das man m\u00f6glichst vermeidet oder zumindest schnell hinter sich bringt. Akzeptiert wird Arbeit bestenfalls als notwendiges \u00dcbel \u2013 notwendig, um sich den wirklich erf\u00fcllenden Dingen zuwenden zu k\u00f6nnen. Das hei\u00dft: spontan, und nat\u00fcrlich im Wohlf\u00fchlklima, das zu tun, was einem das Bauchgef\u00fchl r\u00e4t. Dabei entspannt sich selbst kennenlernen, um zur eigenen Authentizit\u00e4t zu finden und Zufriedenheit zu erfahren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Ausgleich und Entspannung durch Yoga<\/h3>\n<p>Ganz zuf\u00e4llig scheint Yoga all das zu bieten, und zwar ganz nebenbei. Also zus\u00e4tzlich zum strammen Po und dem geschmeidigen Body. Wie ist das m\u00f6glich, ganz sanft und easy, seinen K\u00f6rper <em>und<\/em> seinen Geist aufzupeppen? Nun ja, durch den Zauber des Orients sozusagen, oder einfach, durch die richtigen Energien und Vibrations. Als Erkl\u00e4rung scheint das den meisten zu gen\u00fcgen.<\/p>\n<p>Aber, ist das wirklich Yoga? Gen\u00fcgen solch einfache Erkl\u00e4rungen tats\u00e4chlich <em>allen<\/em>?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Wirklich Yoga<\/h2>\n<p>Weil ich das nicht glaube, betreibe ich diese Internetseiten. Denn ganz sicher gibt es Menschen, die einen anderen, wissenschaftsbasierten Zugang zu Yoga und den verhei\u00dfenen \u201einneren Ver\u00e4nderungen\u201c suchen. Dass es aber so wenige sind, erstaunt mich inzwischen doch! Denn obwohl unser <a href=\"https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/cds-buecher\/buch-wie-yoga-deinen-geist-veraendert\/\">Playbook \u201eWie Yoga deinen Geist ver\u00e4ndert\u201c<\/a> einen solchen nachvollziehbaren Yoga ausbreitet, scheint sich niemand daf\u00fcr zu interessieren. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/mehr-hirn\/\">\u201eZehn Dinge \u00fcber unser Gehirn, die jeder wissen sollte\u201c<\/a>.<\/p>\n<p>Liegt das daran, dass in meinen Darstellungen von Anstrengung, Konsequenz oder Selbstbeschr\u00e4nkung die Rede ist, gelegentlich vielleicht sogar von Arbeit? Also nicht gerade die Buzzwords f\u00fcr eine vom Workload gestresste Wohlf\u00fchlgemeinde. Doch von was f\u00fcr einer Arbeit rede ich \u00fcberhaupt? Mit akrobatischer K\u00f6rperbeherrschung im Pfau und schwitzend im Kopfstand zum perfekten Workout? Um damit im Chinesischen Staatszirkus auftreten oder bei YouTube Follower gewinnen zu k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Richtig ist, dass <em>Yoga<\/em> so viel wie \u201eins Joch spannen\u201c bedeutet. Das wollten die alten Yogis aber wohl kaum, um damit bei Publikum Likes zu ergattern. Und auch der Einsatz des K\u00f6rpers stand lediglich an zweiter Stelle, diente eigentlich nur einem \u00fcbergeordneten Ziel, n\u00e4mlich <em>vritti nirodha<\/em>. So jedenfalls bringt es Patanjali auf den Punkt. W\u00f6rtlich bedeutet das so viel wie: die geistigen Bewegungen (<em>vrittis<\/em>) sollen zur Ruhe kommen (<em>nirodha<\/em>). Man k\u00f6nnte aber auch sagen, dass beim Yoga der Geist \u201eins Joch gespannt\u201c oder einfach \u201ekontrolliert\u201c werden soll.<\/p>\n<p>Also frei \u00fcbersetzt: eine Arbeit am oder mit dem eigene Geist. Oder noch etwas allgemeiner: eine Arbeit an sich selbst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Yoga als Arbeit an sich selbst<\/h2>\n<p>Wenn mit dieser Arbeit weder das Feilen am perfekten K\u00f6rper, noch der Erwerb exotisch-magischer F\u00e4higkeiten gemeint ist, um was geht es dann? Indische Texten wie die Upanischaden verweisen an dieser Stelle gerne auf das Bild des Wagenlenkers, der zwei Rosse vor seinem Karren in eine gemeinsame Richtung lenken muss. Die zwei Rosse stehen f\u00fcr unterschiedliche Antriebe oder Motive, die es aufeinander abzustimmen gilt.<\/p>\n<h3>Abstimmungsarbeit<\/h3>\n<p>Nun haben wir in der Regel sogar mehr als nur zwei W\u00fcnsche, Vorlieben oder Ziele. Die alle unter einen Hut zu bringen, ist nicht leicht. Denn viel zu oft bedeutet die Entscheidung f\u00fcr ein bestimmte Sache das Verabschieden von anderen. Dabei sein gesamtes Wunsch- und Zielerepertoire im Blick zu behalten, erfordert schon einiges. Wenn man zus\u00e4tzlich Best\u00e4ndigkeit sucht \u2013 also morgen noch zu den Entscheidungen stehen will, die man gestern gef\u00e4llt hat \u2013, wird das ganze Ausma\u00df des Projekts offensichtlich.<\/p>\n<p>Zugegeben, das klingt jetzt etwas nach karriere-geeichter Selbstoptimierung. Ist aber nicht gemeint. Denn noch treffender, und zugleich einfacher formuliert, geht es darum, stimmig mit sich selbst zu werden. Das erfordert, zu wissen, was man will, und was dem eigenen Leben Sinn verleiht. Aber nicht nur das <em>Was<\/em> geh\u00f6rt dazu, sondern auch das <em>Wie<\/em>. Mit sich selbst stimmig zu sein, hei\u00dft eben auch zu wissen, ob man seine Ziele auf eine Art verfolgt, die den eigenen Werten entspricht.<\/p>\n<h3>Yoga kann tats\u00e4chlich ver\u00e4ndern<\/h3>\n<p>So gesehen kann Yoga am Ende tats\u00e4chlich all das liefern, was aktuell so gefragt ist, n\u00e4mlich Authentizit\u00e4t, Selbsterkenntnis, Effektivit\u00e4t und Entspannung. Um zu wissen, was man will, wird man sich selbst erforschen m\u00fcssen, also sein wirkliches Selbst entdecken. Stimmig mit sich selbst zu sein, legt die Basis f\u00fcr echte Authentizit\u00e4t und begl\u00fcckt mit tiefer Zufriedenheit. Stimmigkeit bei seinen Zielen und Werten zu sein erm\u00f6glich ein \u201eschlankeres\u201c oder effektiver Handeln. Man muss nicht immer wieder neu entscheiden, weil die Richtung klar ist. Kurz, es ist entspannter!<\/p>\n<p>Aber ist das nicht lediglich ein eitles Ego-Programm? Nicht, wenn die angestrebte Stimmigkeit auch die Interessen der Anderen ber\u00fccksichtigt. Daf\u00fcr sorgen die eigenen Werte. Denn Werte sind ja immer auch ein Produkt kultureller und gesellschaftlicher Aushandlungen, beinhalten also das, was im Interesse aller als erstrebenswert gilt. Entscheidend ist freilich, dass\u00a0 man sich seine eigenen Werte st\u00e4ndig bewusst h\u00e4lt, sie also nicht nur Sonntags daher betet. Sich bewusst zu sein, was man tut oder was im eigenen Geist gerade passiert, genau das lernt man beim Yoga. Kurz, mit dem Bewusstsein der eigenen Werte wird der Arbeit an sich selbst jene ethische Dimension verliehen, die einem in den Sinn kommt, wenn am Ende einer Yogastunde das gemeinsame <em>Shanti, Shanti, \u2026 Frieden, Frieden<\/em> erklingt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Yoga als Mittel der Selbstbeobachtung<\/h2>\n<p>Bisher habe ich lediglich beschrieben, wie, aus meiner wissenschaftsbasierten Sicht, die beim Yoga angestrebten Ver\u00e4nderungen des Geistes oder der Pers\u00f6nlichkeit aussehen k\u00f6nnten. Jetzt komme ich zu den daf\u00fcr notwenigen \u201e\u00dcbungen\u201c. Genau genommen sind nicht die \u00dcbungen an sich ausschlaggebend. Man kann Stunden im Kopfstand verbringen, ohne dass sich <em>im<\/em> Kopf die gew\u00fcnschten Ver\u00e4nderungen einstellen. Von viel gr\u00f6\u00dferem Einfluss ist dagegen die Vorgehensweise, man k\u00f6nnte auch sagen die Strategie. Zum entscheidenden Hebel wird die Strategie dann, wenn sie eine klaren Selbstbeobachtung f\u00f6rdert.<\/p>\n<h3>Selbstbeobachtung lernen<\/h3>\n<p>Aber der Begriff Selbstbeobachtung allein ist viel zu unscharf \u2013 jeder hat da seine eigene Vorstellung, wann und wie man sich selbst beobachtet. Deswegen brauchen wir eine geeigneten Lernprozess. Wir finden ihn in Besch\u00e4ftigung mit unserem K\u00f6rper. Denn der Umgang mit unseren Bewegungen eignet sich hervorragend, um jene Art klarer, aber nicht wertender Selbstbeobachtung zu lernen, die dann zur Beobachtung der schwer greifbaren geistigen \u201eBewegungen\u201c taugt. Die Strategie bleibt die gleiche, auch wenn die \u201eBeobachtung\u201c nun still sitzend auf dem Meditationskissen stattfindet.<\/p>\n<p>Diese Art der Selbstbeobachtung er\u00f6ffnet uns tats\u00e4chlich die M\u00f6glichkeit der Selbsterkenntnis \u2013 also das, was alte indische Texte verhei\u00dfen und was f\u00fcr so manchen den besonderen Zauber von Yoga ausmacht. Doch wirkliche Selbsterkenntnis birgt einige Herausforderungen. Beispielsweise dann, wenn wir realisieren m\u00fcssen, dass wir, trotz bester Absichten, nicht wissen, was wir gerade tun! Menschen sagen, sie stehen aufrecht oder halten, auf dem R\u00fccken liegend, ihren Arm senkrechte in Richtung Zimmerdecke. Ein \u00e4u\u00dferer Beobachter sieht jedoch, dass das nicht der Fall ist. Folglich wei\u00df diese Person, in diesem Moment, bei dieser Bewegung, nicht genau, was sie wirklich tut.<\/p>\n<h3>Von der Selbstt\u00e4uschung zur Selbsterkenntnis<\/h3>\n<p>Das ist meist schwer zu akzeptieren, besonders in einer von Benotung und Leistungsdenken gepr\u00e4gten Gesellschaft. Freilich handelt es sich bei dieser Selbstt\u00e4uschung um nichts, das eine schlechte Note verdiente. Vielmehr ist sie etwas ganz Nat\u00fcrliches, etwas, das uns alle begleitet. Den meisten f\u00e4llte sie freilich nie auf. Erst die Ruhe der Yogamatte er\u00f6ffnet eine M\u00f6glichkeit, den eigenen Selbstt\u00e4uschung zu begegnen, sie zu akzeptieren und allm\u00e4hlich immer mehr mit einzuberechnen.<\/p>\n<p>Das ist f\u00fcr mich der entscheidende Punkt oder das, was Yoga ausmacht. Die alten Texte sprechen vom \u201eSchleier der Maya\u201c, der den Blick auf die Wirklichkeit verstellt. Was hier als \u201eSchleier\u201c bezeichnet wird, ist nichts anderer als unsere, durch psychologische Mechanismen wie dem <a href=\"https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/mehr-hirn-fuer-selbsterkenntnis\/\"><em>Konfabulieren<\/em>\u00a0<\/a> verzerrte Wahrnehmung. Indem wir diesem \u201eFehler\u201c nachgehen, ihn klar erkennen und mit einberechnen, erkennen wir die Dinge auf eine andere, neue Art.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Yoga und das Kleingedruckte<\/h2>\n<p>Wie das Erlernen dieser Art der Selbstbeobachtung im Einzelnen geschieht, habe ich zusammen mit Frank in <a href=\"https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/cds-buecher\/buch-wie-yoga-deinen-geist-veraendert\/\">\u201eWie Yoga deinen Geist ver\u00e4ndert\u201c<\/a> ausf\u00fchrlich beschrieben und dank Franks gro\u00dfartigem Talent anschaulich dargestellt. Doch das Interesse ist gering. Erneut frage ich mich: warum ist diese Art der Erkl\u00e4rungen von Yoga so wenig attraktiv?<\/p>\n<h3>Ausdauer und Disziplin<\/h3>\n<p>Vielleicht weil sie Ausdauer, Entschlossenheit und eine gewisse Disziplin verlangen? Denn selbst wenn der beschriebene Weg klar und nachvollziehbar ist, so ist er doch kein Nachmittagsspaziergang, sondern eher eine mehrt\u00e4gige Bergwanderung. Also nichts f\u00fcr vom Job Ersch\u00f6pfte, die im notwendigen Commitment eine Beschneidung ihrer Spontaneit\u00e4t sehen.<\/p>\n<p>Als w\u00e4ren das nicht schon genug No-Gos, gibt es da auch noch das Kleingedruckte. Ganz \u201eunten\u201c, oder einfach nach genauem Durchdenken, wird klar, dass die durch Yoga m\u00f6gliche Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung einen Preis hat.<\/p>\n<p>Kann man Ver\u00e4nderung erwarten und gleichzeitig so bleiben wie man ist? Wer glaubt schon ernsthaft, sich selbst erkennen zu k\u00f6nnen, ohne dabei auch Selbstt\u00e4uschungen oder andere dunkle Seiten zu erblicken?<\/p>\n<p>Und wenn man danach sucht, was man wirklich will, hei\u00dft das doch auch, man wei\u00df aktuell eben nicht genau, was man will! Aufmerksame Selbstbeobachtung offenbart aber auch, wenn bei einem selbst etwas \u00fcber Kreuz liegt, also keine Stimmigkeit herrscht. Beispielsweise, wenn mal wieder kurzfristige Interessen gegen\u00fcber langfristigen gewinnen oder den eigenen Werten zuwider laufen.<\/p>\n<p>Kurzum, das Kleingedruckte weist auf eine eigeschr\u00e4nkte Souver\u00e4nit\u00e4t hin, oder, wie Freud es formuliert hat, darauf, dass wir nicht Herr im eigenen Haus sind! Dass es sich dabei nicht um etwas Krankhaftes, sondern um etwas Nat\u00fcrliches, bei uns allen vorhandenes handelt, sollte die Akzeptanz erleichtern, gleichzeitig aber auch den Handlungsbedarf unterstreichen. Sp\u00e4testens hier k\u00f6nnte etwas mehr Wissen \u00fcber die<a href=\"https:\/\/www.keep-on-moving.de\/wordpress\/mehr-hirn-fuer-schlaue-fuesse\/\"> Bastelmechanismen unseres Gehirns<\/a> unterst\u00fctzend wirken \u2026\u00a0<\/p>\n<h3>Selbstskepsis und Selbstbeschr\u00e4nkung<\/h3>\n<p>Wer es dem Yogi gleichtun und etwas Souver\u00e4nit\u00e4t zur\u00fcckgewinnen will, braucht deshalb eine Portion Selbstskepsis und die Bereitschaft zur Selbstbeschr\u00e4nkung. Wer von vornherein glaubt, Herr im eigenen Haus zu sein, wird lediglich nach Rechtfertigungen f\u00fcr eventuelle Unstimmigkeiten suchen. Genaues Beobachten h\u00e4lt so jemand f\u00fcr \u00fcberfl\u00fcssig. Zus\u00e4tzlich ist Selbstbeschr\u00e4nkung gefragt, wenn man entdeckt, dass pers\u00f6nliche Ziele nicht zusammenpassen oder der erste Gef\u00fchlsimpuls den eigenen Werten zuwider l\u00e4uft. In solchen F\u00e4llen gilt es beim Impuls die Stopptaste zu dr\u00fccken, um langfristig auf Kurs und mit sich selbst stimmig zu bleiben.<\/p>\n<p>Zweifellos, das ist anstrengend, und im VHS-Programm findet sich davon nichts.\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Wof\u00fcr wir uns anstrengen<\/h2>\n<p>Wer mir bis hierher gefolgt ist, d\u00fcrfte verstehen, warum ich meine, dass Yoga durchaus Arbeit ist. Aber das erf\u00e4hrt man, wenn \u00fcberhaupt, nur im Kleingedruckten. Warum nun sollte jemand diese Arbeit auf sich nehmen, wo es doch \u00fcberall Wohlf\u00fchlyoga gibt? Man k\u00f6nnte, nicht ohne Berechtigung, sagen, dass Yoga gerade erst durch die Erfordernisse des Kleingedruckten zum Leben erweckt wird. Aber es gibt eine noch viel einfachere Erkl\u00e4rung: weil so die M\u00f6glichkeit entsteht, sich wirklich weiter zu entwickeln, um die\/der zu werden, die\/der man sein will.<\/p>\n<h3>Wenig Interesse \u2013 viel Bedarf?<\/h3>\n<p>Nach ihren Zielen gefragt, liefern die meisten prompt einen Karriereplan, eine bestimmte Marathonzeit oder ein Reiseziel. Ganz anders bei Zielen, die sich um die eigene Pers\u00f6nlichkeit drehen. Wenn ich Menschen frage, ob es etwas gibt, an dem sie bei sich pers\u00f6nlich arbeiten, sind sie meist irritiert: was meint der? Oder sie glauben, dass ich Unstimmigkeiten suche, um sie kritisieren zu k\u00f6nnen. Oder beides. In einer Leistungsgesellschaft wird das Suchen nach eigenen Unstimmigkeiten, oder gar deren Offenlegen, schnell als Schw\u00e4che ausgelegt, und sei es nur vor sich selbst.<\/p>\n<p>Doch gibt es wirklich jemanden, der rein gar nichts hat, was sie oder er eigentlich ver\u00e4ndern oder gar loswerden m\u00f6chte? Sei es eine K\u00f6rperhaltung, Gewohnheit oder Charaktereigenschaft. Manch einer bekennt sogar, eine besserer oder \u201eguter\u201c Mensch werden zu wollen, also eine Auseinandersetzung mit den eigene Werten zu suchen. Anders gesagt, jeder d\u00fcrfte bei genauer Betrachtung etwas haben, an dem sie oder er arbeiten k\u00f6nnte. Aber warum ist die Bereitschaft daf\u00fcr Zeit, Anstrengung und Disziplin zu investieren so gering?<\/p>\n<h3>Diskrepanz und Versuchung<\/h3>\n<p>Wieviel Zeit, Anstrengung und Disziplin investieren wir in einen guten Schulabschluss? Was nehmen wir nicht alles auf uns f\u00fcr unseren Job? Zugegeben, das ist alles nicht ganz unwichtig. Aber steht es in einem angemessenen Verh\u00e4ltnis zu dem was wir bereit sind auf uns zu nehmen, um uns pers\u00f6nlich weiter zu entwickeln? Wie viel Disziplin bringen wir tats\u00e4chlich auf, um die\/der zu werden, die\/der wir sein wollen? Welche M\u00fchen akzeptieren wir, um herauszufinden, was wir wollen, wer wir sind oder was unserem Leben Sinn verleiht?<\/p>\n<p>Im Gegensatz zur \u201enormalen\u201c Ausbildung und Arbeit, f\u00fcr die es klare Inhalte gibt, ist das bei der Arbeit an der eigenen Pers\u00f6nlichkeit, an ihrer Ausbildung und Weiterentwicklung, ganz anders. Nicht nur der Freiraum scheint gro\u00df, sondern auch das Ausma\u00df der angeboten Wege. Hier ist die Versuchung gro\u00df, auf die Wirkung von Trance-Tanz oder eines magischen Matras zu setzen. Oder, man beten zum Guru oder dem Lieben Gott, dass <em>er<\/em> die Dinge regelt. Und eine Spende f\u00fcr die Afrika-Nothilfe l\u00e4sst sich als Selbstbeschr\u00e4nkung geltend machen, die nebenbei auch einen privilegierten Platz im Jenseits sichert.<\/p>\n<h3>Woran arbeitest du?<\/h3>\n<p>Ich meine, wir sollten besser zu wem auch immer beten, dass er uns sagt, was <em>wir<\/em> tun k\u00f6nnen. Der aufmerksame Blick auf den eigen Geist hilft uns dabei mehr, als jedes Mantra. Die sich daraus eventuell ergebende Selbstbeschr\u00e4nkung ist kein z\u00e4hneknirschendes Gehorsam in Hoffnung auf g\u00f6ttliche Anerkennung, sondern dient der Herstellung eigener Stimmigkeit. Das hei\u00dft, diese Art der Selbstbeschr\u00e4nkung f\u00fchrt paradoxerweise zu mehr Zufriedenheit.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Eigentlich sollte man meinen, dass Selbstbeschr\u00e4nkung gerade hoch im Kurs steht, wo mittlerweile sogar Politiker davon reden, dass wir uns, angesichts von Klimaver\u00e4nderung, Ressourcenknappheit und \u00dcberbev\u00f6lkerung, beschr\u00e4nken m\u00fcssen. Da sollte ein \u00dcben in gesch\u00fctztem Rahmen, also Yoga, doch gerade recht sein.<\/p>\n<p>Zugegeben, ich tr\u00e4ume von einer Zeit, in der es selbstverst\u00e4ndlich ist, an sich selbst zu arbeiten. Was das mit Yoga zu tun hat, habe ich versucht in diesem Beitrag zu beschreiben. Ob es mir gelungen ist, wei\u00df ich nicht.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass Yoga Arbeit erfordert oder gar eine Art Arbeit darstellt, klingt erst einmal irritierender. Denn von Arbeit ist im Yoga-Angebot der VHS ebenso wenig die Rede, wie bei der Anleitung zum \u201eHund\u201c auf YouTube. 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